Bergtouren - Wanderungen - Schneeschuhtouren -
Anmerkung: Das ist kein Wanderführer, hier und in den verlinkten Alben möchte ich nur für interessierte Wanderfreunde meine Wanderungen und Bergtouren, die mich oft auch abseits öffentlicher Wanderwege über Jagdsteige und wegloses Gelände führen, in Wort und Bild dokumentieren.
Das Wetter an diesem Wochenende ist leider zu besch... eiden für eine größere Tour. Eine kurze Wanderung auf das Maisenkögerl sollte sich aber ausgehen. Ausgehend vom kleinen Parkplatz am GW Hamberg bin ich recht schnell am Gipfel. Bei der kurzen Anreise hat es noch geregnet, beim Aufrstieg ist es aber bereits trocken. Am kleinen, etwas ausgesetzten Gipfel herrschen bei völliger Windstille recht angenehme Temperaturen. Ich halte mich ca. 3/4 Stunden im Gipfelbereich auf und steige dann wieder zum Parkplatz ab. Klein aber fein, der Gipfel des Maisenkögerl.
Gipfelkreuz mit Spruch
Abgestorbener Gipfelbaum
Der Gipfel vom östlichen Rand des kurzen Grates gesehen
Für diese Tour suche ich mir die vielleicht einsamsten Gifpel im Osterhongebiet aus. Den langen Zustieg vom Parkplatz in Pichl-Voglau (6 km, 200 Hm) lege ich heute einmal mit dem Fahrrad zurück. Kurz nach der Unterwandalm deponiere ich das Fahrrad. Unmarkiert, aber auf einem breiten Almweg hinauf zur Egelseealm. Von dort wegloser Aufstieg (ab und zu Steigspuren) direkt hinauf zum Gipfel des Egelseehörndl (1782m). Es gibt hier kein Gipfelzeichen. Weiter, immer am Kamm entlang nach Norden, über das Roßfeld und Aufstieg zum Hohen Zinken (1764m). Hier treffe ich die ersten Wanderer. Nach einer kleinen Rast kurz am Anstiegsweg hinunter und wieder hinauf zum Großen Radl (1742m). Es folgt eine lange Gipfelrast. Ich genieße die herrliche Aussicht. Dann geht es weiter am Kamm entlang nach Süden. Über das Kleine Radl zum Schöberl und durch steilen Wald hinunter zum Almweg. Auf diesem erreiche ich bei der Brücke über den Gerbach wieder meinen Anstiegsweg. Gemütliche Rückfahrt mit dem Fahrrad, immer leicht bergab, zum Parkplatz. Schöne, einsame Rundtour mit großartigen Ausblicken bei sehr guter Fernsicht.
Blick über die Egelseealm zum Tennengebirge
Gipfelbereich am Egelseehörndl
Gipfelkreuz am Hohen Zinken
Blick vom Großen Radl zum Gruberhorn und Gennerhorn
Dachstein und Gosaukamm
Blick vom Kleinen Radl über die Hochzinkenalm zum Egelseehörndl
Normann und ich starten um 5.00 Uhr vom Almsee unsere Tour auf den Zwölferkogel. Zuerst recht flach ca. 4 km "In die Röll", dann am Grieskarsteig steil hinauf zur Grieskarscharte. Aus der Scharte weglos hinauf zum "Großen Rabenstein" und von dort weiter zum kleinen Gipfelkreuz am Zwölferkogel (2102 m). Weiter nach Norden zum ca. 40 m niedrigeren Vorgipfel mit dem massiven, eisernen Gipfelkreuz. Herrliche Ausblicke zum Almsee, auf den Hetzaukamm, zum Großen Woising und zum Großen Priel, um nur die wichtigsten zu nennen. Nach langer Rast mit Gipfelfeuer und vielen Fotos wieder zurück auf den Hauptgipfel. Im Abstieg wird der Gipfel des Großen Rabenstein westlich umgangen. Weglos zurück zur Grieskarscharte. Die "Eiskapelle", eine große Unterstandshöhle wird ausgiebig erkundet. Dann geht es am Anstiegsweg wieder zurück ins Tal und hinaus zum Parkplatz am Almsee. Schöne Tour mit herrlichen landschaftlichen Eindrücken.
Zehner-, Elfer- und Zwölferkogel in der Morgensonne
Aufstieg vorbei an den Platten der Zwölferkogel Ostwand
Blick zum Almsee vom Vorgipfel des Zwölferkogel
Der Blick zum Goßen Priel vom Hauptgipfel des Zwölferkogel
Von Hintersee/Lämmerbach fahren wir (Normann und ich) auf der Mautstraße hinauf zur Genneralm. Die Hütte der Leitn Alm ist Start- und Zielpunkt unserer Rundtour. Schwarze Wolken, Regen und Nebel sind bei dieser Tour unsere ständigen Begleiter. Zuerst über den Schafluckensteig zum Dürlstein und am Kamm weiter zum Hohen First. Zurück zum Dürlstein und immer am Kamm entlang zum Gipfel des Gruberhorn, der sich leider wärend der gesamten Tour nie aus den Wolken befreien kann. Hinunter in die Gennerscharte und hinauf zum Gipfelkreuz am Gennerhorn, den höchsten Punkt unserer Rundtour (1735m). Der Gipfel ist jetzt frei und wir können endlich den Ausblick zu den umliegenden Bergen genießen. Abstieg auf einem in der Karte nicht eingezeichneten, aber gut begehbaren Steig auf der Ostseite direkt hinunter zum Ausgangspunkt. Gemütlicher Tourabschluss bei der Leitn Alm mit Kaffe und Apfelstrudel.
Schlechtes Wetter war angesagt. Ein Halbtagestour auf den Schneiderberg sollte sich aber doch ausgehen. Ich nehme ertmals einen Schirm mit. Ich starte um 5.30 Uhr beim Almsee am markierten Weg 213, 214. Nach ca. 700 m zweige ich links auf den unmarkierten Weg zum Schneiderberg ab. Bald beginnt es richtig zu schütten. Ich überlege kurz einen Abbruch der Tour, entschließe mich aber dann doch zumindest bis zur Schneiderberghütte aufzusteigen. Als ich bei der Hütte ankomme, hört es auf zu regnen. Ich hänge meine Sachen zum trocknen auf und nach einer halbstündigen Frühstückspause geht es weiter. Der Aufstiegsweg ist nicht immer leicht zu finden, abgesehen von einem kurzen "Verhauer" finde ich aber den richtigen Weg. Der Gipfel ist bewaldet und unspektakulär, sehr schön sind aber die Ausblicke beim Auf- und Abstieg zu den umliegenden Gipfeln. Schären, Jakubinermütze, Rotgschirr, Neuner-, Zehner-, Elfer- und Zwölferkogel, Großer Woising, Feigentalhimmel und Roßkogel. Der Schneiderberg liegt auf halbem Weg zum "Fäustling", den ich mit Normann heuer noch besuchen möchte. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast geht es am Anstiegsweg wieder zurück zum Ausgangspunkt beim Almsee.
Beim Aufstieg Schären und Jakubinermütze (links), Rotgschirr (rechts)
Wanderung auf den schönen Blumenberg im Nationalpark Kalkalpen.
Auch heute wird mein Tourenziel wieder vom Wetterbericht bestimmt. Im Westen ist bereits am Vormittag Regen angesagt, also auf nach Osten. Die Bodenwies soll ein herrlicher Blumenberg sein, das will ich mir heute ansehen. Von Kleinreifling fahre ich am GW Bodenwies hinauf zur Niglalm und Viehtaler Alm. Nach drei Kilometern auf der Forststraße beginnt der Kammanstieg. Zuerst durch den Wald, dann durch üppiges Grün am flachen Kamm aufwärts. Unzählige verschiedene Blumenarten sind am Weg zu bewundern. Am Gipfel ist es völlig windstill und angenehm warm. Ich genieße die lange Gipfelrast und mach viele Foto`s. Abstieg zuerst nach Süden immer entlang des Kammes. Dann dreht der Steig wieder nach Norden. Durch Wald und blumenübersäte Wiesen hinunter zur Schüttbauernalm. Zuletzt noch ca. 5 km flacher Forststraßenabstieg zurück zur Viehtaler Alm. Genusswanderung auf den vielleicht schönsten Blumenberg in dieser Region.
Rundwanderung mit kleinen Klettereinlagen Nach zuletzt fünf Solotouren steht heute die schon einige Zeit geplante Tour mit Normann auf den Scharfen auf dem Programm. Von der Postalm über die Rettenegghütte hinauf in den Sattel zwischen Scharfen und Braunedlkogel. Von dort erreichen wir recht schnell und unschwierig das Gipfelkreuz (Vidra-Kreuz) am "Kleinen Scharfen". Der weitere Verlauf zum Scharfen ist mit einigen Kletterpassagen bis 2+ gespickt. Wir gelangen aber problemlos auf den selten besuchten Gipfel und wieder zurück. Zurück im Sattel steigen wir am markierten Steig hinauf zum Braunedlkogel, den wir im Jänner 2010 schon einmal mit Schneeschuhen besucht haben. Es folgt der schöne Kammabstieg zum Moosbergriedel. Von dort Abstieg nach Süden durch ausgeschnittene Latschengassen und über Forstwege und Almwiesen zurück zum Parkplatz.
Rettenegghütte im Morgenlicht
Unterwegs zum Scharfen
Gipfelbucheintrag am selten besuchten Scharfen
Tiefblick zur Postalm
Rückblick vom Moosbergriedel zum Braunedlkogel und Scharfen
Geplant war eine Tour auf den Mooslahnerkopf am Königssee. Aufgrund des Wetterberichtes (Im Westen Gewitter, im Osten noch Schönwetter) disponiere ich kurzfristig um. Das Gößeck in der Steiermark war nach einigen Recherchen im Internet mein Ersatzziel. Auf der A9 fahre ich nach Mautern und von dort hinauf bis zum Fahrverbot beim kleinen Parkplatz "Klock". Am markierten Weg Nr. 690 hinauf zum ersten Gipfel, den "Klauen". Weiter geht es am Kamm entlang Richtung Gößeck. Am Gößeck gibt es Steinböcke und ich hoffe auf die eine oder andere Sichtung. Als aber plötzlich ein großes Rudel mit mehr als 30 Steinböcken direkt vor mir am Weg liegt bin ich total überrascht. Die Steinböcke sind nicht scheu und ich kann ganz nah heran. Ich sitze 10 m neben der Herde genieße den Anblick. Nach vielen Foto`s muss ich mich aber doch trennen. Der weitere Anstieg zum Gößeck führt über herrliche Blumenwiesen. Ein für mich einmaliges Naturschauspiel. Der Gipfel wird mit den einmaligen Eindrücken beim Aufstieg irgendwie zur Nebensache. Beim Abstieg besuche ich mit dem Grießkogel noch einen Nebengipfel des Gößeck. Immer am Kamm entlang steige ich wieder hinunter zum "Klauen" und am Anstiegsweg zurück zum Parkplatz. Die Aufgrund eines Internetberichtes von "http://www.paulis-tourenbuch.at/2011/20110524_reiting.html" hohen Erwartungen in diese Tour sind noch übertroffen worden
Steinbockrudel direkt am Anstiegsweg.
Steinböcke am Gößeck
Petergstamm-Wiese
Diese seltene Veilchenart kommt hier in Massen vor
Rückblick beim Abstieg
Viele Wiesen sind mit Enzian und Petergstamm übersät
Ich starte im 4.30 Uhr, noch mit Stirnlampe, beim Einstieg zum Jagasteig. Nach einer halben Stunde kann ich die Stirnlampe ablegen. Auf halbem Weg zum Gipfel geht die Sonne über der Scharnsteiner Spitze auf. Kurz vor 6.30 Uhr bin ich bereits am Gipfel. Es bläst ein frischer Wind. Nach einer kurzen Rast setze ich die Tour, jetzt am markierten Weg, Richtung "Durchgang fort. Bei meinem Lieblingsrastplatz am Gipfelkamm lege ich eine längere Frühstückspause ein. Hier ist es fast windstill und bereits angenehm warm. Nach der Pause Abstieg über den "Durchgang" hinunter zur Forststraße, und auf dieser zurück zum Ausgangspunkt.
Laut Wetterbericht sind schon am Vormittag Regenschauer und Gewitter möglich. Die mit Normann geplante Tour auf den „Scharfen“ und „Braunedlkogel“ wird daher verschoben. Ich starte bereits um Uhr meine Morgentour auf das Steineck. Heute steige ich zur Abwechslung über denSattel östlich vom Trapez auf. Vom Trapez weiter zum Mittelgipfel, und nach einer Frühstücks und Fotopause weiter zum Steineck. Das Wetter wird immer schöner und ich entschließe mich zur Überschreitung zum Katzenstein. Teilweise weglos, ab und zu auf schwachen Steigspuren erreiche ich die senkrechte Ostwand des Katzenstein. Wegloser, steiler Aufstieg zum selten besuchten Gipfelkreuz am Katzenstein Ostgipfel. Weiter zum Hauptgipfel, Abstieg am markierten Weg zur „Hohen Scharte“ und am „Gassnersteig“ hinunter zum Laudachsee.Am markierten Wanderweg zurück in die „Schrattenau“ und auf der Forststraße hinunter zum Parkplatz. Der Wetterbericht war heute zu pessimistisch. Inzwischen ist es Uhr, und die Sonne scheint immer noch. Schöne Tour in den heimischen Bergen.
Ausblick vom Trapez zum Dachstein
Am Steineck Mittelgipfel - Hochkogel, Höllengebirge, Traunstein
Kammwanderung zum Katzenstein - Tiefblick zum Laudachsee