Freitag, 25. März 2011

Dörfelstein

Nach der Morgentour auf den Freienstein bei Gröbming fahre ich nach Hall bei Admont um noch den Dörfelstein zu besuchen. Ich starte zur Rundtour über den Doppelgipfel unterhalb der Dorfkirche beim Parkplatz des GH Kirchenwirt. Der Steig führt durch den Wald hinauf zum felsigen Gipfelkamm und zum Gipfelkreuz am Westgipfel des Dörfelstein. Nach kurzer Pause weiter am schönen durch rote Erika-Polster geschmückten Kammweg. Bald erreiche ich den Ostgipfel (1075m) mit schönem Gipfelkreuz und Unterstandshütte. Herrliche Ausblicke zu den Haller Mauern, zur Buchsteingruppe, Hochtor- und Reichensteingruppe. Nach langer Sonnenpause steige ich über den sehr steilen Waldhang (nicht empehlenswert) direkt nach Süden ab und erreiche bald den markierten Weg nach Unterhall. Vorbei am "Martha Wölger Haus" jetzt auf aphaltiertem Weg zurück zur Kirche in Hall. Zweite herrliche Frühlingstour am heutigen Tag bei idealen Verhältnissen und guter Fernsicht.

Am westlichen Ende des Dörfelstein Kammes

Schöner Ausblick am Kammweg zur Buchsteingruppe

Am Ostgipfel des Dörfelstein

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Freienstein

Auf den Bergen war starker Wind angesagt, daher entschied ich mich bei der Anreise kurzfristig gegen die Schneeschuhtour auf den Bruderkogel. Stattdessen fuhr ich nach Gröbming um den um 1000 m niedrigeren Freienstein zu besuchen. Ich starte meine Rundtour beim Abenteuerpark an der Stoderzinken Mautstraße. Das erste Stück auf der Asphaltstraße, ab der ersten Kehre durch den Wald hinauf zur Assacher Scharte. Dort beginnt der schöne Kammweg über den Freienstein. Als ich kurz nach 8.00 Uhr beim Gipfelkreuz (1279m) ankomme ist es windstill und schon angenehm warm. Weiter am bewaldteten Gipfelgrat, der sowohl nach Norden zum Stoderzinken und zur Kammspitze als auch nach Süden in die Schladminger Tauern immer wieder schöne Ausblicke bietet. Am Ende des Kammes führt der Steig in spitzem Winkel wieder zurück nach Westen und dann durch den Wald hinunter zum Ausgangspunkt, den ich nach ca. 3 1/2 Std. wieder erreiche. Eine sehr schöne und einsame Kammwanderung.
Bei der Rückreise ist noch ein Abstecher nach Hall bei Admont geplant um auch noch den Dörfelstein zu besuchen.

Herrlicher Blick beim Aufstieg zur Hochwildstelle und zum Höchstein

Am Gipfel des Freienstein

Viele Schneerosen am Weg
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Sonntag, 20. März 2011

Windhagkogel

Kurze Vormittagstour vom Frühling in den Winter.
Ich starte bereits um 7.00 Uhr bei Nebel etwas oberhalb des GH Enzenbachmühle. Ich folge dem "Glöckerlweg". Nach ca. 200 Hm, jetzt bereits über dem Nebel, zweigt beim Vermessungszeichen der mit vielen Steinmännschen markierte Weg nach Norden ab. Oberhalb der Jagdhütte (ca. 1100 Hm) wird der Neuschnee immer mehr. Der Weg ist nicht immer leicht zu finden, den Südostgipfel erreiche ich deshalb das letzte Stück weglos. Ich folge dem Gipfelkamm weiter zum Gipfelkreuz am Hauptgipfel (1334m). 
Hier habe ich vor gut 3 Jahren Normann kennengelernt. Ein "Vieleicht machen wir einmal eine gemeinsame Tour" damals bei der Verabschiedung, war in diesem Fall mehr als eine Höflichkeitsfloskel. Inzwischen haben wir immerhin mehr als 60 Wanderungen und Bergtouren gemeinsam absolviert.
Nach einer kurzen Rast steige ich jetzt weglos über einen steilen Windwurf nach Süden ab. Bald erreiche ich eine Forsstraße und auf dieser wieder die Jagdhütte. Ein schöner, sonniger Rastplatz für eine halbstündige Kaffeepause. Nach der Pause geht es am Anstiegsweg, teilweise auf sehr rutschigem Untergrund, wieder zurück ins Tal. Schöne Halbtagestour mit recht winterlichen Verhältnissen im oberen Bereich.
Steiler, rutschiger Aufstiegsweg

Am Gifpelkamm zum Hauptgipfel

Gipfelkreuz am Windhagkogel

Blick vom Vermessungszeichen nach Osten Richtung Falkenmauer
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Samstag, 12. März 2011

Himmeleck

Gipfelsammlertour in den Triebener Tauern
Wir (Normann und ich) starten kurz nach 7.00 Uhr beim Parkplatz Bergerhube. Zuerst Richtung Moaralm, bald zweigen wir nach Osten Richtung Bärensulsattel ab. Bevor wir dort ankommen verlassen wir den Weg nach links und steigen weglos zum Griesmoarkogel auf. Starker und eiskalter Wind empfängt uns am Gipfel. Kurzer Abstieg und Aufstieg zum Gipfelkreuz am Himmeleck (2096m) mit großartiger Aussicht. An der windgeschützten Nordseite macht Normann ein Feuer für die Zubereitung der Gipfeljause. Er hat dazu einen großen Sack Feuerholz fast 1000 Hm heraufgetragen. Um so besser schmecken dann gegrillte Knacker und Kaspressknödel. Nach der Stärkung geht es weiter zum Himmelkogel und zum Moarkogel. Nach dem direkten Abstieg ins Moartörl kostet der folgende mühsame Aufstieg über den steilen Tiefschneehang zum Triebenfeldkogel einige Überwindung. Nach der kurzen Pause beim schönen Gipfelfelsen folgt der Kammabstieg, jetzt mit den Schneeschuhen, zum Brandnerkogel. Zuletzt wieder weglos steil hinunter zum Königsbach und am Anstiegsweg zurück zum Parkplatz.
Einige Tourdaten: 6 benannte Gipfel, teilweise mit Schneeschuhen, Wegstrecke:15,2 Km, Aufstiegshöhenmeter: 1400 Hm, Tourdauer: 10,5 Std.
Aufstieg zum Griesmoarkogel

Gipfelkreuz am Himmeleck

Gipfelfeuer am Himmeleck
Letzter Tagesgipfel: Brandnerkogel
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Samstag, 5. März 2011

Dürrenschöberl

Unscheinbarer Gipfel mit spektakulärer Aussicht
Tourstart bereits um 7.00 Uhr beim Feuerwehrhaus in Rottenmann. Südanstieg, die Schneeschuhe bleiben im Auto. Im unteren Wegabschnitt kein Schnee. Der gut markierte Steig führt, die Forststraße einigemale kreuzend, durch viele Hohlwege hinauf zur Mesneralm. Ab ca. 1300 Hm eine geschlossene Schneedecke. Der Aufstiegsweg ist aber gut ausgetreten. Kurze Rast bei der Mesneralm (1478m). Informative Unterhaltung mit einem einheimischen Wanderer. Er war heute bereits am Gipfel. Weiter am markierten Steig zum Gipfelkreuz am Dürrenschöberl (1737m). Zwei weiterer Bergwanderer am Gipfel sind die einzigen Begegnungen an diesem Tag. Der Ausblick hält, was in den Beschreibungen versprochen wird. (siehe Fotobericht in meinem Webalbum). Ich möchte noch eine kleine Gipfelrunde anhängen und folge dem Bergkamm nach Osten bis zum ungeschmückten Spießkogel. Von dort wegloser Abstieg nach Süden durch den Tiefschnee über steile Waldhänge. Bald erreiche ich eine Forststraße, die mich wieder zur Mesneralm zurückleitet. Nach einer einstündigen, sonnigen Kaffeepause steige ich am Anstiegsweg wieder nach Rottenmann ab. Fazit: Sehr schöne Bergwanderung bei idealen Bedingungen, am Gipfel freie Aussicht in alle Himmelsrichtungen.

Gipfelkreuz am Dürrenschöberl
Zoomblick Grimming und Dachstein
Mesneralm

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