Samstag, 15. Oktober 2011

Brand (NW-Pfeiler des Brandberg)

Nach der Runde über den Zwillingskogel fahre ich noch zum Almsee um dort ein kleines Gipfelkreuz zu besuchen, das mir in der Karte aufgefallen ist. Von der Seeklause Schwarzenbrunn am Nordende des Almsee über die Brücke und ein kurzes Stück Richtung Jagasimmerl. Den in der Karte eingezeichneten Steig kann ich nicht finden. Also weglos sehr steil hinauf, bis ich weiter oben unterhalb der senkrechten Felswände den Steig entdecke. Auf diesem problemlos zum kleinen Gipfelkreuz mit schöner Aussicht zm Almsee. Weder in der Karte noch im kleinen Gipfelbuch ist ein Name für den kleinen Felsengipfel zu entdecken und wird daher von mir kurzerhand "Einsamer Kogel" getauft. Später erfahre ich, dass der kleine Gipfel zum Brandberg gehört und auch Brand genannt wird. Ich genieße noch einige Zeit die herrliche Aussicht, dann geht es wieder steil hinunter zum Parkplatz.

Blick von der Seeklause über den Almsee zum Zwölferhorn

Gipfelkreuz mit Gipfelbaum

Ausblick zum Almsee
Tiefblick zum Ausgangspunkt bei der Seeklause

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Zwillingskogel - Bauernkogel - Gumsenkogel



Kurz vor dem Gipfel am Zwillingskogel

Ausblick am Kammweg nach Süden zum Toten Gebirge

Am Weg zum "Durchgang" mit Blick zum Traunstein, Katzenstein und Steineck

Vermessungszeichen am Gumsenkogel

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Samstag, 1. Oktober 2011

Hochgrößen - Seekoppe

Lange Runde mit Start und Ziel in Oppenberg
Tourstart beim Sportplatz in Oppenberg. Auf der Straße, teilweise weglos, und am steilen Waldsteig hinauf zur Tröschmitz Jagdhütte. Nach kurzer Rast ebenfalls großteils weglos weiter zum Tröschmitzboden und zum Steinkarsee.
Beim Steinkarsee
Vom Steinkarsee weglos hinauf zum markierten Weg am Gipfelkamm. Kurzer Abstecher zum Steinkarseekopf. Weiter nach Süden über die Riedner Koppe (2122m) zum Hochgrößen (2115m) mit Gipfelstange und Gipfelbuch. Die Ausblicke sind großartig. Weiter geht es im Auf und Ab, immer am Kamm entlang zur Seekoppe (2150 m).
Auf der Riener Koppe mit Blick zum Nahen Gipfel des Hochgrößen (rechts)

Weiterer Wegverlauf zur Seekoppe, rechts hinten der Hochrettelstein.
Am Gipfel der Seekoppe (2150m)
Von der Seekoppe steige ich ab zum Riedner See. Am Ostufer des Sees verbringe ich eine mehr als einstündige Rastpause.
Abstieg zum Riedner See - Über dem See der Riednerzinkenkamm, mein Abstiegsweg
Nach der Rast, wegloser Aufstieg zum Riednerzinkenkamm über den ich dann bis zum Riednerzinken absteige.
Blick vom Riednerzinkenkamm zum Riedner See und zur Seekoppe
Jetzt zuerst steil und weglos, dann auf einem Jagasteig zur Jagdhütte Mitterrieden. Von dort am markierten Weg wieder zurück ins Gullingtal. Zuletzt noch ca. 2 km auf der Asphaltstraße zurück zum Ausgangspunkt.


Samstag, 17. September 2011

Nazogl - Angerkogel - Kosennspitz

Gipfelrunde im Hochanger Gebiet
Ich starte mit dem ersten Morgenlicht beim Parkplatz auf der Hinteregger Alm. Die Fernsicht ist nicht gut, die Lichtstimmungen dafür um so schöner. Mein erstes Ziel ist der Gipfel des Nazogl (2057m).
Schöne Lichtstimmung im Osten. Buchstein- Hochtor - und Reichensteingruppe
Am Gipfel des Nazogel
Nach einer kurzen Gipfelrast weiter zum Angerkogel. Trotz eingeschränkter Fernsicht bietet sich ein herrliches Gipfelpanorama.
Angerkogel. Im Hintergrund der Gipfelkamm vom Hochmölbing bis zum Warscheneck.
Über den "Stoamandlweg" setze ich die Runde Richtung Kosennspitz fort. Der Weg ist nicht schwer zu finden und der Gipfel bald erreicht.
Kosennspitz (1955m) mit mit Blick zum Grimming und Hochtausing.
Beim Abstieg noch ein kurzer Abstecher auf den Lueg (2032m), und am markierten STeig zurück zum Ausgangspunkt.
Gemsen am "Lueg"

Zurück im Gebiet der Hinteregger Alm

Samstag, 10. September 2011

Großes Bärneck - Gipfelrunde in Donnersbachwald

Lange 7-Gipfel-Runde mit Start und Ziel in Donnersbachwald
Start an der Straße bei der Auffahrt zum "Christerbauer". Auf schönem Waldsteig hinauf zur Finsterkaralm. Weiter zum Finsterkarsee. Vom Westufer des Sees weglos hinauf zum Finsterkarspitz. 
Tiefblick vom Finsterkarspitz zum Finsterkarsee
Bei herrlicher Fernsicht am Kamm entlang auf das Große Bärneck (2071m). 
Am Großen Bärneck - Im Hintergrund der Grimming
Jetzt in ständigen Auf und Ab, des öfteren vom markierten Weg abweichend immer am Kamm entlang, über den Silberkarspitz, Gstemmerspitz, Sonntagskarspitz und Schwarzkarspitz bis zur Mößnascharte. Kontrastprogramm zur Watzmanntour vor einer Woche. Es ist schön, über ausgesetzte Felsgrate zu balancieren, ganzs anders aber genau so schön, wie bei dieser Tour, über flache Graskämme zu wandern. 
Immer am Kamm entlang bis zur Mößnascharte
Von der Mößnascharte geht es noch einmal sehr steil hinauf zum Pleßnietzenkopf (2077m). Über den stellenweise etwas ausgesetzten Grat hinüber zum letzten Gipfel der Tour, den Lämmertörlkopf. 
Am Felsengrat zum Lämmertörlkopf
Nach einer ausgiebigen Rast Abstieg zum Lämmertörl. Über den Schusterboden durch Latschengassen und über steilen Waldsteig hinunter zur Mörsbachhütte. Auf der Almstraße hinunter nach Donnersbachwald und dann noch 2 km auf der Asphaltstraße zurück zum Ausgangspunkt. 
Donnersbachwald
Lange, sehr schöne Rundtour, die mit den vielen Gegenanstiegen auch Überwindung verlangt.

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Samstag, 3. September 2011

Kleiner Watzmann - Überschreitung

Herrliche Bergtour am Königsee
Den König besuchen Hunderte, die Königin nur Wenige. Darum stand die Tour auf den Kleinen Watzmann seit längerer Zeit auf meiner Wunschliste. Am 3. Sept. war es endlich soweit. Normann war mit von der Partie. Vom Königssee , vorbei an der Bob- und Rodelbahn hinauf Richtung Grünsteinhütte. Am Kamm schwenkt der Weg nach Süden zur Kühroint Alm.
Kleiner und Großer Watzmann über der Kühroint Kapelle
Über eine Wiese und dann auf einem Waldsteig hinauf zum Nordostgrat. Nach der Schlüsselstelle, genannt "Gendarm" immer am Grat entlang steil hinauf. Einige Steilstufen sind in leichter Kletterei zu überwinden. Zuletzt über steile Platten hinauf zum Gipfel.
Das letzte Stück über steile Platten zum Gipfel
Am Gipfel gibt es ein altes und ein recht neu aussehendes Gipfelkreuz. Der Ausblick ist als grandios zu bezeichnen. Göllstock und Hagengebirge im Osten, nach Süden blickt man zum Hochkönig und zum Steinernen Meer, im Westen der nahe Grat von König Watzmann mit seiner berühmten Ostwand, und im Norden der Blick über das Berchchtesgadener Land bis zum Untersberg. Nicht zu vergessen der herrliche Tiefblick zum Königssee.
Altes Gipfelkreuz mit Blick zum Steinernen Meer, vorne Watzmannkinder und Watzmann Südspitze
Nach der Gipfelrast und kurzem Besuch des südlichen Nebengipfels Abstieg am Ostgrat zum Mooslahnerkopf. Schöne Felsenlandschaft und Tieflicke zum Königssee begleiten unseren stellenweise ausgesetzten, aber nie schwierigen Abstiegsweg. 
Eine Schlüsselstelle beim Abstieg, der Weg über das "Fensterl"
Am Ende des Grates erreichen wir das Gipfelkreuz am Mooslahnerkopf. Dieser Gipfel wird viel besucht, bietet er doch ein traumhaften Blick über den Königssee.
Blick vom Mooslahnerkopf auf den Königssee
Nach dem Abstieg auf einem sehr rutschigen Waldsteig zur Kühroint Alm, auf einem neu geschotterten breiten Wanderweg hinunter zum Ausgangspunkt am Nordende des Königssees.
Landschaftlich ist dies Tour nur schwer zu toppen, die Kondition wird aber auf eine harte Probe gestellt.

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Samstag, 27. August 2011

Steineck

Sonnenaufgangstour - leider nein!
Für heute war ein Wettersturz angesagt, ich möchte die Morgenstunden noch für eine Sonnenaufgangstour auf das Steineck nützen. Bereits um 4.00 Uhr starte ich am Parkplatz Oberdürnberg. Es ist sternenklar und angenehm warm. Je höher ich komme, um so lauter wird das Rauschen des Windes in den Bäumen. Ich befürchte einen stürmischen Gipfelaufenthalt. Kurz vor dem Gipfel sind plötzlich innerhalb weniger Minuten alle gerade noch so hell leuchtenden Sterne am Nachthimmel verschwunden. Kurz darauf stehe ich am Steineck in dichten Wolken. Keine umliegenden Berge und auch kein Sonnenaufgang sind zu sehen. Der Wind ist nicht so stark wie befürchtet und ich genieße trotz fehlender Fernsicht bei einer langen Rast meinen Frühstückskaffee. Nach einigen Foto`s steige ich am Anstiegsweg wieder ab und bin bereits um 7.30 Uhr wieder beim Parkplatz.
Nächtlicher Aufstieg mit Stirnlampe

Rastplatz knapp unterhalb des Gipfels

Beim Abstieg, die Sonne kommt nicht durch

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Samstag, 20. August 2011

Katergebirge - Überschreitung

Rundtour: 
Nussensee - Rosskopf - Hainzen - Elferkogel - Katrin - Nussensee
Normann und ich starten unsere Rundtour beim Grabnerwirt in der Ortschaft Lindau. Durch den Wald hinauf zum Nussensee. Auf einer Forststraße nach Westen. Abzweigung auf Steig Nr. 894 hinauf zum Ahornfeld. Vorbei an der Ahornfeldhütte, kurzer Abstecher zum Jodlstein.Weiter hinauf auf den Kamm zum Rosskopf (1657m). Nach Norden einige Ausblicke, im Süden dichte Wolken die keine Fernblicke zulassen. Weiter am Kammweg, mit kurzen Klettereinlagen am gut gesicherten Grat, erreichen wir das Gipfelkreuz am Hainzen (1638m). Hier begegnen uns die ersten Wanderer, die von der Katrin Bergstation heraufkommen. Weiter führt uns der Weg durch breite Latschengassen über den Elferkogel (1601m) zum Gipfelkreuz auf der Katrin (1542m). Unmittelbar daneben der riesige, rot-weiße Sendemast. Abstieg zur Bergstation der Katrin Seilbahn und kurze Einkehr bei der Katrin Almhütte. Der Abstiegsweg (Nr. 895) führt entlang der Schipiste hinunter. Auf ca. 960 m zweigen wir auf einer Forststraße nach Westen ab. Dann durch den Wald, auf einem nicht mehr begangenen Weg, hinunter zum Nussensee. Nach kurzem Fussbad und Seeumrundung wieder durch den den Wald hinunter zum Ausgangspunkt beim Grabnerwirt.
Blick zum Bergwerkskogel, Rettenkogel, Bleckwand und Sparber beim Aufstieg

Rückblick zur Ahornfeldhütte beim Aufstieg zum Rosskopf

Um Grat zwischen Rosskopf und Hainzen

Das Gipfelkreuz am Hainzen, nach Süden leider keine Sicht

Beim Katrin Gipelkreuz

Zurück beim Nussensee

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Samstag, 13. August 2011

Windhagkogel - Scharnsteiner Spitze - Ruine Scharnstein

Teilweise weglose Runde zwischen Scharnstein und Grünau.
Die mit Normann geplante Tour auf den Großen Grießstein und Gamskogel in den Triebener Tauern ist leider buchstäblich ins Wasser gefallen. Als das Wetter zu Mittag besser wird kann ich zumindest noch eine kleinere Tour in der Nähe machen. Mein Ziel ist der Windhagkogel mit einem weglosen Abstieg über die Hohe Mauer und Scharnsteiner Spitze zur Ruine Scharnstein. Ich starte um ca. 13.30 Uhr beim kleinen Parkplatz im Tießenbachtal und nach knapp zwei Stunden bin ich am Windhagkogel. Nach kurzer Rast steige ich zuerst wieder am Anstiegsweg ab. Bald zweige ich von der markierten Route ab und folge dem Kamm über die Hohe Mauer und weiter zur Scharnsteiner Spitze. Am sonnigen Felsengrat der Hohen Mauer mache ich eine längere Pause. Am Ende des Grates folgt ein mühsamer steiler Abstieg durch Wald, Gestrüpp und trotz geringer Höhe, sogar einigen Latschen. Als nächstes erreiche ich die bewaldete Scharnsteiner Spitze. Der treffsichere Abstieg zur Ruine Scharnstein gelingt mir nur Dank GPS-Unterstützung. Nach ausgiebiger Besichtigung der Ruine steige ich am Forstweg wieder zum Parkplatz ab. Schöne und interessante, wegen der vielen weglosen Abschnitte aber auch schweißtreibende Runde.
Am Gipfel des Windhagkogel

Ausblick zur Kemsmauer und Falkenmauer

Rückblick von der Hohen Mauer zum Windhagkogel

Ruine Scharnstein, zwischen den Turmresten der Windhagkogel

Wolkenstimmung bei der Heimfahrt

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Freitag, 5. August 2011

Kettentalkogel - Speikleitenberg - Mödringkogel

Einsame Rundtour in den Triebener Tauern auf großteils unmarkierten Pfaden.
Ich starte um 5.45 Uhr beim GH Bergerhube. Im Kettentörl entscheide ich mich kurzfristig, auch den Kettentalkogel zu besuchen. Dort finde ich ein Mitte Juni 2011 neu errichtetes Gipfelkreuz vor (2152m). Nach dem Abstieg ins Kettentörl, auf der anderen Seite über den Brandriedl (2111m) hinauf zum Gipfel des Speikleitenberg (2124m). Zugunsten einer langen Pause verzichte ich auf den Besuch der Krugspitze und des Krugsees. Nach der Pause hinab ins Krugtörl und wieder hinauf auf die Krugkoppe (2042m). Abstieg in die Pumuckelscharte und ein letzter Anstieg zum Gipfel des Mödringkogel (2142m). Nach einer weiteren kurzen Rast Abstieg nach Westen in die Amtmannscharte, wo sich auch der Einstieg für die Klettertour über die Gamskögel befindet. Ich steige aber jetzt nach Norden durch die steile Geröllrinne direkt zur Mödringalm ab. Dieser Abstieg ist weglos und äußerst mühsam, keinesfalls zu empfehlen. Nach einer guten Stunde erreiche ich etwas verschwitzt aber doch wohlbehalten die Wiesen der Mödringalm. Von dort geht es, jetzt wieder am markierten Weg, zurück zum Ausgangspunkt beim GH Bergerhube. Eine absolut einsame Tour. Kein einziger Wanderer ist mir auf der gesamten Runde begegnet.
Beim Aufstieg Blick zum Mödringkogel (links) und Gamskogel-Grat

Ausblick vom Kettentalkogel nach Norden
Brandriedel - Kammweg zum Speikleitenberg


Blick von meinem Rastplatz zur Krugspitze und zum Krugsee
Am Gipfel des Mödringkogel

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