Bergtouren - Wanderungen - Schneeschuhtouren -
Anmerkung: Das ist kein Wanderführer, hier und in den verlinkten Alben möchte ich nur für interessierte Wanderfreunde meine Wanderungen und Bergtouren, die mich oft auch abseits öffentlicher Wanderwege über Jagdsteige und wegloses Gelände führen, in Wort und Bild dokumentieren.
Normann und ich starten um 5.00 Uhr vom Almsee unsere Tour auf den Zwölferkogel. Zuerst recht flach ca. 4 km "In die Röll", dann am Grieskarsteig steil hinauf zur Grieskarscharte. Aus der Scharte weglos hinauf zum "Großen Rabenstein" und von dort weiter zum kleinen Gipfelkreuz am Zwölferkogel (2102 m). Weiter nach Norden zum ca. 40 m niedrigeren Vorgipfel mit dem massiven, eisernen Gipfelkreuz. Herrliche Ausblicke zum Almsee, auf den Hetzaukamm, zum Großen Woising und zum Großen Priel, um nur die wichtigsten zu nennen. Nach langer Rast mit Gipfelfeuer und vielen Fotos wieder zurück auf den Hauptgipfel. Im Abstieg wird der Gipfel des Großen Rabenstein westlich umgangen. Weglos zurück zur Grieskarscharte. Die "Eiskapelle", eine große Unterstandshöhle wird ausgiebig erkundet. Dann geht es am Anstiegsweg wieder zurück ins Tal und hinaus zum Parkplatz am Almsee. Schöne Tour mit herrlichen landschaftlichen Eindrücken.
Zehner-, Elfer- und Zwölferkogel in der Morgensonne
Aufstieg vorbei an den Platten der Zwölferkogel Ostwand
Blick zum Almsee vom Vorgipfel des Zwölferkogel
Der Blick zum Goßen Priel vom Hauptgipfel des Zwölferkogel
Von Hintersee/Lämmerbach fahren wir (Normann und ich) auf der Mautstraße hinauf zur Genneralm. Die Hütte der Leitn Alm ist Start- und Zielpunkt unserer Rundtour. Schwarze Wolken, Regen und Nebel sind bei dieser Tour unsere ständigen Begleiter. Zuerst über den Schafluckensteig zum Dürlstein und am Kamm weiter zum Hohen First. Zurück zum Dürlstein und immer am Kamm entlang zum Gipfel des Gruberhorn, der sich leider wärend der gesamten Tour nie aus den Wolken befreien kann. Hinunter in die Gennerscharte und hinauf zum Gipfelkreuz am Gennerhorn, den höchsten Punkt unserer Rundtour (1735m). Der Gipfel ist jetzt frei und wir können endlich den Ausblick zu den umliegenden Bergen genießen. Abstieg auf einem in der Karte nicht eingezeichneten, aber gut begehbaren Steig auf der Ostseite direkt hinunter zum Ausgangspunkt. Gemütlicher Tourabschluss bei der Leitn Alm mit Kaffe und Apfelstrudel.
Schlechtes Wetter war angesagt. Ein Halbtagestour auf den Schneiderberg sollte sich aber doch ausgehen. Ich nehme ertmals einen Schirm mit. Ich starte um 5.30 Uhr beim Almsee am markierten Weg 213, 214. Nach ca. 700 m zweige ich links auf den unmarkierten Weg zum Schneiderberg ab. Bald beginnt es richtig zu schütten. Ich überlege kurz einen Abbruch der Tour, entschließe mich aber dann doch zumindest bis zur Schneiderberghütte aufzusteigen. Als ich bei der Hütte ankomme, hört es auf zu regnen. Ich hänge meine Sachen zum trocknen auf und nach einer halbstündigen Frühstückspause geht es weiter. Der Aufstiegsweg ist nicht immer leicht zu finden, abgesehen von einem kurzen "Verhauer" finde ich aber den richtigen Weg. Der Gipfel ist bewaldet und unspektakulär, sehr schön sind aber die Ausblicke beim Auf- und Abstieg zu den umliegenden Gipfeln. Schären, Jakubinermütze, Rotgschirr, Neuner-, Zehner-, Elfer- und Zwölferkogel, Großer Woising, Feigentalhimmel und Roßkogel. Der Schneiderberg liegt auf halbem Weg zum "Fäustling", den ich mit Normann heuer noch besuchen möchte. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast geht es am Anstiegsweg wieder zurück zum Ausgangspunkt beim Almsee.
Beim Aufstieg Schären und Jakubinermütze (links), Rotgschirr (rechts)
Wanderung auf den schönen Blumenberg im Nationalpark Kalkalpen.
Auch heute wird mein Tourenziel wieder vom Wetterbericht bestimmt. Im Westen ist bereits am Vormittag Regen angesagt, also auf nach Osten. Die Bodenwies soll ein herrlicher Blumenberg sein, das will ich mir heute ansehen. Von Kleinreifling fahre ich am GW Bodenwies hinauf zur Niglalm und Viehtaler Alm. Nach drei Kilometern auf der Forststraße beginnt der Kammanstieg. Zuerst durch den Wald, dann durch üppiges Grün am flachen Kamm aufwärts. Unzählige verschiedene Blumenarten sind am Weg zu bewundern. Am Gipfel ist es völlig windstill und angenehm warm. Ich genieße die lange Gipfelrast und mach viele Foto`s. Abstieg zuerst nach Süden immer entlang des Kammes. Dann dreht der Steig wieder nach Norden. Durch Wald und blumenübersäte Wiesen hinunter zur Schüttbauernalm. Zuletzt noch ca. 5 km flacher Forststraßenabstieg zurück zur Viehtaler Alm. Genusswanderung auf den vielleicht schönsten Blumenberg in dieser Region.
Rundwanderung mit kleinen Klettereinlagen Nach zuletzt fünf Solotouren steht heute die schon einige Zeit geplante Tour mit Normann auf den Scharfen auf dem Programm. Von der Postalm über die Rettenegghütte hinauf in den Sattel zwischen Scharfen und Braunedlkogel. Von dort erreichen wir recht schnell und unschwierig das Gipfelkreuz (Vidra-Kreuz) am "Kleinen Scharfen". Der weitere Verlauf zum Scharfen ist mit einigen Kletterpassagen bis 2+ gespickt. Wir gelangen aber problemlos auf den selten besuchten Gipfel und wieder zurück. Zurück im Sattel steigen wir am markierten Steig hinauf zum Braunedlkogel, den wir im Jänner 2010 schon einmal mit Schneeschuhen besucht haben. Es folgt der schöne Kammabstieg zum Moosbergriedel. Von dort Abstieg nach Süden durch ausgeschnittene Latschengassen und über Forstwege und Almwiesen zurück zum Parkplatz.
Rettenegghütte im Morgenlicht
Unterwegs zum Scharfen
Gipfelbucheintrag am selten besuchten Scharfen
Tiefblick zur Postalm
Rückblick vom Moosbergriedel zum Braunedlkogel und Scharfen
Geplant war eine Tour auf den Mooslahnerkopf am Königssee. Aufgrund des Wetterberichtes (Im Westen Gewitter, im Osten noch Schönwetter) disponiere ich kurzfristig um. Das Gößeck in der Steiermark war nach einigen Recherchen im Internet mein Ersatzziel. Auf der A9 fahre ich nach Mautern und von dort hinauf bis zum Fahrverbot beim kleinen Parkplatz "Klock". Am markierten Weg Nr. 690 hinauf zum ersten Gipfel, den "Klauen". Weiter geht es am Kamm entlang Richtung Gößeck. Am Gößeck gibt es Steinböcke und ich hoffe auf die eine oder andere Sichtung. Als aber plötzlich ein großes Rudel mit mehr als 30 Steinböcken direkt vor mir am Weg liegt bin ich total überrascht. Die Steinböcke sind nicht scheu und ich kann ganz nah heran. Ich sitze 10 m neben der Herde genieße den Anblick. Nach vielen Foto`s muss ich mich aber doch trennen. Der weitere Anstieg zum Gößeck führt über herrliche Blumenwiesen. Ein für mich einmaliges Naturschauspiel. Der Gipfel wird mit den einmaligen Eindrücken beim Aufstieg irgendwie zur Nebensache. Beim Abstieg besuche ich mit dem Grießkogel noch einen Nebengipfel des Gößeck. Immer am Kamm entlang steige ich wieder hinunter zum "Klauen" und am Anstiegsweg zurück zum Parkplatz. Die Aufgrund eines Internetberichtes von "http://www.paulis-tourenbuch.at/2011/20110524_reiting.html" hohen Erwartungen in diese Tour sind noch übertroffen worden
Steinbockrudel direkt am Anstiegsweg.
Steinböcke am Gößeck
Petergstamm-Wiese
Diese seltene Veilchenart kommt hier in Massen vor
Rückblick beim Abstieg
Viele Wiesen sind mit Enzian und Petergstamm übersät
Ich starte im 4.30 Uhr, noch mit Stirnlampe, beim Einstieg zum Jagasteig. Nach einer halben Stunde kann ich die Stirnlampe ablegen. Auf halbem Weg zum Gipfel geht die Sonne über der Scharnsteiner Spitze auf. Kurz vor 6.30 Uhr bin ich bereits am Gipfel. Es bläst ein frischer Wind. Nach einer kurzen Rast setze ich die Tour, jetzt am markierten Weg, Richtung "Durchgang fort. Bei meinem Lieblingsrastplatz am Gipfelkamm lege ich eine längere Frühstückspause ein. Hier ist es fast windstill und bereits angenehm warm. Nach der Pause Abstieg über den "Durchgang" hinunter zur Forststraße, und auf dieser zurück zum Ausgangspunkt.
Laut Wetterbericht sind schon am Vormittag Regenschauer und Gewitter möglich. Die mit Normann geplante Tour auf den „Scharfen“ und „Braunedlkogel“ wird daher verschoben. Ich starte bereits um Uhr meine Morgentour auf das Steineck. Heute steige ich zur Abwechslung über denSattel östlich vom Trapez auf. Vom Trapez weiter zum Mittelgipfel, und nach einer Frühstücks und Fotopause weiter zum Steineck. Das Wetter wird immer schöner und ich entschließe mich zur Überschreitung zum Katzenstein. Teilweise weglos, ab und zu auf schwachen Steigspuren erreiche ich die senkrechte Ostwand des Katzenstein. Wegloser, steiler Aufstieg zum selten besuchten Gipfelkreuz am Katzenstein Ostgipfel. Weiter zum Hauptgipfel, Abstieg am markierten Weg zur „Hohen Scharte“ und am „Gassnersteig“ hinunter zum Laudachsee.Am markierten Wanderweg zurück in die „Schrattenau“ und auf der Forststraße hinunter zum Parkplatz. Der Wetterbericht war heute zu pessimistisch. Inzwischen ist es Uhr, und die Sonne scheint immer noch. Schöne Tour in den heimischen Bergen.
Ausblick vom Trapez zum Dachstein
Am Steineck Mittelgipfel - Hochkogel, Höllengebirge, Traunstein
Kammwanderung zum Katzenstein - Tiefblick zum Laudachsee
Nach der Auffahrt über die Mautstraße zum Hochberghaus starte ich um 6.00 Uhr meine Tour mit dem Aufstieg zurm Kasberg. Vorbei am schönen Aussichtsfelsen "Benn Nock" (mit kurzem Aufstieg) erreiche ich bald die Sepp Huber Hütte. Nach einer weiteren Stunde bin ich dann bereits um 8.30 Uhr am Kasberg (1747m). Es ist windstill und warm. Ein sehr schöner Aussichtsgipfel. Nach ausgiebiger Fotopause geht es weiter nach Süden zum genau 100 m niedrigeren "Roßschopf". Nach der Gipfelrast steige ich wieder hinauf zum Kasberg. Am Anstiegsweg hinunter Richtung Sepp Huber Hütte. Kurz vorher zweige ich nach links ab um noch den Gipfel des Spitzplaneck zu besuchen. Das Gipfelkreuz steht ausgesetzt am Grat. Das Wetter hat sich verschlechtert, der Kasberg steckt jetzt in den Wolken. Am mit roten Punkten markierten Weg steige ich ab zur Sepp Huber Hütte. Beim weiteren Abstieg zum Hochberghaus beginnt es leicht zu regnen. Schöne Tour mit vielen reizvollen Fotomotiven und abschließendem Mittagessen im Hochberghaus.
Der Fotobericht von "Alpenötzi" Herfried erinnert mich, dass der Seespitz bereits längere Zeit auf meiner Wunschliste steht. Um den schönen Tag zu nützen will ich auch noch den den Stubwieswipfel anhängen. Ich steige über den Jagdsteig, der an der Nordostseite ziemlich direkt zum Gipfel führt, zum Gipfelkreuz des Seespitz auf. Ein kurzes Stück Abstieg am Michael Kniewasser Steig, dann folge ich einem weiteren Jagdsteig nach Süden zur Stubwiesalm. Von dort Aufstieg auf den Stubwieswipfel. Einige Schneefelder sind beim Auf- und Abstieg zu überqueren. Ich steige wieder zur Stubwiesalm ab. Fortsetzung der Tour mit dem kurzen Anstieg zum Halssattel. Von dort folge ich dem markierten Steig Nr. 218 zur Dümler Hütte. Weiterer Abstieg zum Gleinkersee auf Weg Nr. 293 mit kurzem Abstecher am "Prähwald"-Kammweg. Zuletzt umrunde ich noch den Gleinkersee am gut angelegten Rundweg mit vielen schönen Fotomotiven.
Gipfelkreuz am Seespitz mit Blick zum Sengsengebirge
Das Gipfelkreuz am Stubwieswipfel mit dem Warscheneck im Hintergrund
Tiefblick zur Wurzer Alm
Die senkrechte Südwand des Stubwieswipfel vom Halssattel gesehen
Blick von der Südseite des Gleinkersee Richtung Sengsengebirge