Dienstag, 31. Mai 2011

Gößeck

Herrliche Geburtstagstour in der Steiermark
Geplant war eine Tour auf den Mooslahnerkopf am Königssee. Aufgrund des Wetterberichtes (Im Westen Gewitter, im Osten noch Schönwetter) disponiere ich kurzfristig um. Das Gößeck in der Steiermark war nach einigen Recherchen im Internet mein Ersatzziel. Auf der A9 fahre ich nach Mautern und von dort hinauf bis zum Fahrverbot beim kleinen Parkplatz "Klock". Am markierten Weg Nr. 690 hinauf zum ersten Gipfel, den "Klauen". Weiter geht es am Kamm entlang Richtung Gößeck. Am Gößeck gibt es Steinböcke und ich hoffe auf die eine oder andere Sichtung. Als aber plötzlich ein großes Rudel mit mehr als 30 Steinböcken direkt vor mir am Weg liegt bin ich total überrascht. Die Steinböcke sind nicht scheu und ich kann ganz nah heran. Ich sitze 10 m neben der Herde genieße den Anblick. Nach vielen Foto`s muss ich mich aber doch trennen. Der weitere Anstieg zum Gößeck führt über herrliche Blumenwiesen. Ein für mich einmaliges Naturschauspiel. Der Gipfel wird mit den einmaligen Eindrücken beim Aufstieg irgendwie zur Nebensache. Beim Abstieg besuche ich mit dem Grießkogel noch einen Nebengipfel des Gößeck. Immer am Kamm entlang steige ich wieder hinunter zum "Klauen" und am Anstiegsweg zurück zum Parkplatz. Die Aufgrund eines Internetberichtes von "http://www.paulis-tourenbuch.at/2011/20110524_reiting.html" hohen Erwartungen in diese Tour sind noch übertroffen worden
Steinbockrudel direkt am Anstiegsweg.

Steinböcke am Gößeck

Petergstamm-Wiese

Diese seltene Veilchenart kommt hier in Massen vor

Rückblick beim Abstieg

Viele Wiesen sind mit Enzian und Petergstamm übersät

zum Fotobericht

Sonntag, 29. Mai 2011

Zwillingskogel

Morgentour auf den Zwillingskogel
Ich starte im 4.30 Uhr, noch mit Stirnlampe, beim Einstieg zum Jagasteig. Nach einer halben Stunde kann ich die Stirnlampe ablegen. Auf halbem Weg zum Gipfel geht die Sonne über der Scharnsteiner Spitze auf. Kurz vor 6.30 Uhr bin ich bereits am Gipfel. Es bläst ein frischer Wind. Nach einer kurzen Rast setze ich die Tour, jetzt am markierten Weg, Richtung "Durchgang fort. Bei meinem Lieblingsrastplatz am Gipfelkamm lege ich eine längere Frühstückspause ein. Hier ist es fast windstill und bereits angenehm warm. Nach der Pause Abstieg über den "Durchgang" hinunter zur Forststraße, und auf dieser zurück zum Ausgangspunkt.

Sonnenaufgang über der Scharnsteiner Spitze

Gipfelkreuz am Zwillingskogel

Mein Frühstücksplatz am Gipfelkamm 




Abstieg zum "Durchgang" - Blick zum Steineck

Samstag, 21. Mai 2011

Steineck - Katzenstein

Überschreitung Steineck – Katzenstein
Laut Wetterbericht sind schon am Vormittag Regenschauer und Gewitter möglich. Die mit Normann geplante Tour auf den „Scharfen“ und „Braunedlkogel“ wird daher verschoben. Ich starte bereits um Uhr meine Morgentour auf das Steineck. Heute steige ich zur Abwechslung über den  Sattel östlich vom Trapez auf. Vom Trapez weiter zum Mittelgipfel, und nach einer Frühstücks und Fotopause weiter zum Steineck. Das Wetter wird immer schöner und ich entschließe mich zur Überschreitung zum Katzenstein. Teilweise weglos, ab und zu auf schwachen Steigspuren erreiche ich die senkrechte Ostwand des Katzenstein. Wegloser, steiler Aufstieg zum selten besuchten Gipfelkreuz am Katzenstein Ostgipfel. Weiter zum Hauptgipfel, Abstieg am markierten Weg zur „Hohen Scharte“ und am „Gassnersteig“ hinunter zum Laudachsee.  Am markierten Wanderweg zurück in die „Schrattenau“ und auf der Forststraße hinunter zum Parkplatz. Der Wetterbericht war heute zu pessimistisch. Inzwischen ist es Uhr, und die Sonne scheint immer noch. Schöne Tour in den heimischen Bergen.
Ausblick vom Trapez zum Dachstein

Am Steineck Mittelgipfel - Hochkogel, Höllengebirge, Traunstein

Kammwanderung zum Katzenstein - Tiefblick zum Laudachsee

Kleiner Katzenstein

Tiefblick vom Katzenstein zum Laudachsee

Laudachsee

Samstag, 14. Mai 2011

Kasberg - Roßschopf - Spitzplaneck

Schöne 3-Gipfel Tour am Kasberg
Nach der Auffahrt über die Mautstraße zum Hochberghaus starte ich um 6.00 Uhr meine Tour mit dem Aufstieg zurm Kasberg. Vorbei am schönen Aussichtsfelsen  "Benn Nock" (mit kurzem Aufstieg) erreiche ich bald die Sepp Huber Hütte. Nach einer weiteren Stunde bin ich dann bereits um 8.30 Uhr am Kasberg (1747m). Es ist windstill und warm. Ein sehr schöner Aussichtsgipfel. Nach ausgiebiger Fotopause geht es weiter nach Süden zum genau 100 m niedrigeren "Roßschopf". Nach der Gipfelrast steige ich wieder hinauf zum Kasberg. Am Anstiegsweg hinunter Richtung Sepp Huber Hütte. Kurz vorher zweige ich nach links ab um noch den Gipfel des Spitzplaneck zu besuchen. Das Gipfelkreuz steht ausgesetzt am Grat. Das Wetter hat sich verschlechtert, der Kasberg steckt jetzt in den Wolken. Am mit roten Punkten markierten Weg steige ich ab zur Sepp Huber Hütte. Beim weiteren Abstieg zum Hochberghaus beginnt es leicht zu regnen. Schöne Tour mit vielen reizvollen Fotomotiven und abschließendem Mittagessen im Hochberghaus.

Beim Kasberg Gipfelkreuz

Schöne Lichtstimmung im Osten

Kreuzotter kreuzt meinen Weg

Spitzplaneck

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Samstag, 7. Mai 2011

Seespitz - Stubwieswipfel - Präwald

Rundtour am Rande des Toten Gebirges
Der Fotobericht von "Alpenötzi" Herfried erinnert mich, dass der Seespitz bereits längere Zeit auf meiner Wunschliste steht. Um den schönen Tag zu nützen will ich auch noch den den Stubwieswipfel anhängen. Ich steige über den Jagdsteig, der an der Nordostseite ziemlich direkt zum Gipfel führt,  zum Gipfelkreuz des Seespitz auf. Ein kurzes Stück Abstieg am Michael Kniewasser Steig, dann folge ich einem weiteren Jagdsteig nach Süden zur Stubwiesalm. Von dort Aufstieg auf den Stubwieswipfel. Einige Schneefelder sind beim Auf- und Abstieg zu überqueren. Ich steige wieder zur Stubwiesalm ab. Fortsetzung der Tour mit dem kurzen Anstieg zum Halssattel. Von dort folge ich dem markierten Steig Nr. 218 zur Dümler Hütte. Weiterer Abstieg zum Gleinkersee auf Weg Nr. 293 mit kurzem Abstecher am "Prähwald"-Kammweg. Zuletzt umrunde ich noch den Gleinkersee am gut angelegten  Rundweg mit vielen schönen Fotomotiven. 

Gipfelkreuz am Seespitz mit Blick zum Sengsengebirge

Das Gipfelkreuz am Stubwieswipfel mit dem Warscheneck im Hintergrund

Tiefblick zur Wurzer Alm

Die senkrechte Südwand des Stubwieswipfel vom Halssattel gesehen

Blick von der Südseite des Gleinkersee Richtung Sengsengebirge

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Samstag, 30. April 2011

Grünalmkogel - Brunnkogel

Süd - Nord Überschreitung Höllengebirge
Normann`s Auto stellen wir bei der Anreise beim Taferlklaussee ab. Wir fahren weiter bis zur Gimbach Bücke im Weißenbachtal. Vorbei an den Gimbach Kaskaden erreichen wir eine Forststraße. Auf unmarkierten Forstwegen und Waldsteigen steigen wir hinauf zur Karl Emil-Hütte. Von dort durch etwas verwachsene Latschengassen und zuletzt einen steilen Schrofenhang  querend hinauf zur Paffengrabenhöhe. Von dort über den Kamm auf den Grünalmkogel (1821m). Es folgt der Abstieg in den Pfaffengraben (1340m) über viele Schneefelder, bei zeitweise leichtem Regen. Bald kommt aber wieder die Sonne heraus. Aprilwetter! Aus dem Paffengraben Aufstieg Richtung Hochleckenhaus, am Kamm wenden wir uns nach rechts. Als nächstes erreichen wir den Mathiaskogel und über den flachen Kamm den Brunnkogel (1708m). Schöne Lichttsimmung beim Gipfelkreuz. Vom Gewitter das zwischen Traunsee und Attersee niedergeht bleiben wir verschont. Wir gehen mit kurzem Ab- und Aufstieg weiter zum Hochleckenkogel. Von dort steigen wir auf dem markierten Steig, wieder bei leichtem Regen und Sonnenschein, zum Taferlklaussee ab. Rückfahrt ins Weißenbachtal. Schöne aber auch recht anstrengende Tour mit 18 Km Wegstrecke und 1800 Hm im Aufstieg.
Ausblick zum Leonsberg aus der Unterstandshöhle bei der Pfaffengrabenhöhe

Gipfelkamm vom Mathiaskogel zum Brunnkogel.

Schöne Lichtstimmung am Brunnkogel
Blick vom Brunnkogel über den Vorderen Langbathsee zum Traunstein

Wieder zurück im Tal beim Taferlklaussee

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Samstag, 23. April 2011

Meisterebenalm - Breitenberg - Haleswiessee

Einsame Rundtour in herrlicher Landschaft
Ich starte kurz nach 6.00 Uhr in der Waldsiedlung in Weißenbach am Attersee. Zuerst auf markiertem Steig hinauf zur Meisterebenalm und weiter zum schönen Aussichtsplatz "Atterseeblick". Nach aussichtsreicher Pause wegloser Kammaufstieg auf den bewaldeten Ostgipfel des Breitenberg (1412m). Abstieg in einen kleinen Sattel und Aufstieg zum fast gleichhohen Westgipfel (1401m) mit traumhafter Aussicht auf Attersee und Höllengebirge, zum Schafberg, über die Gipfel der Osterhorngruppe bis zum Dachstein und Tennengebirge. Nach einstündiger Pause steige ich weglos über teilweise steile Waldhänge vorbei an der  Breitenbergalm zum kleinen Talkessel des Haleswiessee ab. Nach einer weiteren Pause kurzer Gegenanstieg zum Fachbergsattel und am markierten Weg zurück nach Weißenbach. Einsame Rundtour bei idealem Wanderwetter in herrlicher Natur.
Schöner Aussichtsplatz "Atterseeblick" oberhalb der Meisterebenalm

 Rastplatz am Breitenberg

Beim Haleswiessee

Abstieg mit Blick zum Attersee

zum Wanderbericht

Samstag, 16. April 2011

Schoberstein - Pfaffenmauer - Gaißhörndl

5-Gipfel Runde im Nationalpark Kalkalpen
Auffahrt von Trattenbach zum Parkplatz beim GH Klausriegler. Normann und ich starten unsere Rundtour zuerst auf der Forststraße nach Westen Richtung Mandlmais. Abzweigung von der Straße auf einen Waldsteig, vorbei an der Mandlmais Kappelle zum Mandlmais Sattel. Jetzt am Kammweg Richtung Osten, zuerst auf den Koglerstein, dann weiter am Kammweg zur Schobersteinhütte. Kurzer Aufstieg, in Begleitung von Hüttenkatze Conny,  zum Gipfelzeichen am Schoberstein. Nach einer kurzen Hütteneinkehr zuerst am Steig, dann weglos am Kamm entlang zur Pfaffenmauer. Nach einem kurzen Abstecher auf die Felsentürme der Pfaffenmauer weiter am bewaldeten Kamm zur Gipfelstange am Gaishörndl. Der Weg ist zwar in keiner Karte verzeichnet, deutliche Steigspuren machen aber die Wegfindung recht einfach.  Nach dem Abstieg am Ostkamm des Gaishörndl erreichen wir eine Forsstraße. Am Rückweg machen wir noch einen Abstecher auf die Kreuzmauer. Ein schöner Aussichtsgipfel mit Gipfelkreuz, von dem wir noch einmal unsere Tour des heutigen Tages überblicken können. Nach dem Abstieg mit kurzem Irrweg (Zustieg für Kletterer), über Wiesen und zuletzt auf der Straße zurück zum Parkplatz. Wir beschließen die schöne Rundtour mit einer kurzen Einkehr im Gasthaus Klausriegler (erspart uns gleichzeitig die Parkgebühr).
Blick vom Koglerstein zum Gaisberg und Hochbuchberg

Hüttenkatze Conny am Gipfel des Schoberstein

Auf der Pfaffenmauer

Zum Abschluss noch ein schöner Aussichtsgipfel, die Kreuzmauer 


Samstag, 9. April 2011

Kleiner und Großer Sonnstein - Fahrnaugupf

Starker Wind war angesagt, also lieber nicht zu hoch hinaus. Eine Runde über die beiden Sonnsteine und den Fahrnaugupf stand schön länger auf dem Programm. Heute war es soweit. Ich starte früh, und bin bereits um 8.00 Uhr am Kleinen Sonnstein. Das von Unwettern beschädigte Gipfelkreuz wurde vor einer Woche erneuert. Der prognostizierte Sonnenschein ließ noch auf sich warten, schwarze Wolken hängen über dem Traunsee. Dafür Windstille am Gipfel. Weiter,  großteils am markierten Weg, zum großen Sonnstein. Dieses Gipfelkreuz ist auch zerstört, wartet aber noch auf seine Erneuernung. Abstieg nur ein kurzes Stück am Weg nach Ebensee, dann wende ich mich nach Norden und erreiche teilweise weglos, auf Jagdsteigen und zuletzt auf der Forsstraße die Südseite des Fahrnaugupf. Jetzt hat sich die Sonne durchgesetzt und es ist angenehm warm. Wegloser Aufstieg in der Falllinie zum Gipfelkamm. Herrlicher Ausblick über den Traunsee zum Traunstein, Hochkogel und Erlakogel. Nach dem Aufsuchen des im Wald versteckten höchsten Punktes am Fahnaugupf (1239m) und einer Gipfelrast, folgt der schöne Kammabstieg Richtung Traunkirchen. Weiter unten wartet mit der "Geißwand" noch ein schöner Aussichtspunkt mit kleinem Gipfelkreuz. Abstieg auf einem gelb und blau markierten Steig hinunter zum Kalvarienbergweg. Das letzte Stück entlang der Bahnlinie zurück zum Ausgangspunkt. Lanschaftlich sehr schöne Tour mit herrlichen Ausblicken zu den Bergen rund um den Traunsee.

Neues Gipfelkreuz am Kleinen Sonnstein


Tiefblick vom Großen Sonnstein nach Ebensee

Ausblick vom Fahrnaugupf über den Traunsee

Tiefblick nach Traunkirchen mit Traunstein und Hochkogel

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Samstag, 2. April 2011

Bruderkogel

Zufahrt von Trieben hinauf nach Hohentauern. Wir parken am Öffentlichen Parkplatz an der Bundesstraße bei der Zufahrt zum Forsthaus Pölsen. Wir (Normann und ich) gehen zuerst auf der Schotterstraße, vorbei am Forsthaus, über den Pölsenbach und weiter auf der Forsstraße hinauf Richtung "Salzlecken". Immer am Kamm, ab 1650m mit Schneeschuhen, hinauf zur Gipfelstange am "Salzlecken" (1920m). Weiter am Nordostkamm hinauf zum Bruderkogel (2299m). Herrliche Ausblicke. Im Westen die Schladminger Tauern, im Osten die Triebener Tauern, im Norden die Bösensteingruppe und im Hintergrund die Gesäuseberge und das Tote Gebirge. Weiter jetzt nach Süden am Kamm Richtung Steinermandl bis zum Gipfelkreuz am Korbachkogel (2230m). Nach einer halbstündigen Gipfelrast wieder zurück zum Bruderkogel. Es folgt die lange Kammüberschreitung nach Westen zum Schüttnerkogel (2170m). Jetzt dreht der Kamm wieder nach Nordosten hinunter zum Kohlmeisriedel (1995m). Von dort steigen wir zum Großteil weglos über steile Wiesenhänge hinunter zur Lackneralm (1483m). Von dort leitet uns die Forsstraße wieder zurück ins Tal und vorbei am Forsthaus Pölsen zum Parkplatz. Herrliche, lange(18.5 km) und auch anstrengende (1400hm) Rundtour südlich der Rottenmanner Tauern mit abschließender Einkehr im Alpengasthof Lanz in Hohentauern.

Gipfelkreuz am Bruderkogel

Im Osten die Triebener Tauern

Rastplatz mit Aussicht
Blick über die Lackneralm zum Zinkenkogel und zur Bösensteingruppe

Tourenplan

Schladminger Tauern

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